Rezension: Paula Hawkins – Into the water

Jetzt war ich wieder eine Zeit lang nicht mehr aktiv hier, die Uni lässt es momentan nicht wirklich zu. Zum Glück habe ich aber trotzdem noch ein kleines bisschen Zeit zum lesen. Dafür leider viel zu wenig Schlaf, aber man muss nun mal Prioritäten setzen! 😀 Zuletzt habe ich Lemon Summer  von Kody Kepllinger, DerTag, an dem wir dich vergaßen von Diane Chamberlain und Into the water von Paula Hawkins gelesen und jetzt beginne ich mal mit meiner Rezension zu Hawkins‘ neuestem Spannungsroman. Die nächste Rezension folgt dann auch bald. Vielen Dank an blanvalet für das Rezensionsexemplar! (Zur Info: der volle Titel des Romans ist Into the water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst. Das jedes Mal auszuschreiben ist mir aber zu lästig, deswegen nur die Kurzversion.)

BUCHDETAILS:
paperback
14,99 €
476 seiten
erschienen im 05/2017
blanvalet

ZUM INHALT:
»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …
(Quelle: randomhouse.de)

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MEINE MEINUNG:
Into the water – das Buch, an dem momentan wirklich niemand vorbeikommt, sobald er eine Buchhandlung betritt. Überall wird dieses Buch fett beworben, aber ist es das auch wirklich wert? Mit Into the water hat Hawkins einen weiteren Spannungsroman nach Girl on the train geschrieben und da mich das schon schwer begeistert hat, habe ich mich umso mehr auf ihr neues Buch gefreut. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, allerdings konnten diese nicht erfüllt werden. Im Großen und Ganzen dreht sich die Geschichte um den Drowning Pool, einem Fluss, der schon viele Opfer gefordert hat. Das Neueste ist Danielle Abbott, Fotografin und sehr fasziniert von dem Fluss und seiner Geschichte. Deswegen stellte sie Nachforschungen an und untersuchte die mysteriösen Todesfälle der Frauen, die in diesem Fluss schon ums Leben gekommen sind. Das hat einigen Dorfbewohnern nicht wirklich in den Kram gepasst und so hatte Nel viele Feinde, die nicht unglücklich darüber waren, als auch sie im Drowning Pool zu Tode kam. Nel hinterlässt ihre Schwester, zu der sie jahrelang keinen Kontakt hatte und eine fünfzehnjährige Tochter, Lena. Sie glauben beide nicht an einen Selbstmord und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Die Geschichte beginnt mir Julia, genannt Jules. Sie erzählt in der Ich-Perspektive und richtet sich dabei an eine noch unbekannte Person. Es wird klar, dass sie ein sehr schwieriges Verhältnis zu dieser Person hat und schnell wird auch deutlich, dass es sich dabei um ihre Schwester Nel handelt. Das Ganze spielt  im Jahr 2015. Insgesamt lässt Hawkins elf Personen in ihrer Geschichte zu Wort kommen. Meiner Meinung nach, hätte man hier auch durchaus etwas sparen können, zumal es einige Zeit dauert, bis man jede der Personen genau zuordnen kann. Alle Charaktere sind dabei Bekannte des Opfers, Bewohner des Dorfs rund um den Drowning Pool. Somit sind sie alle Nachbarn, jeder kennt jeden und doch niemanden tatsächlich. Die Perspektiven wechseln hier, mal wird aus der Ich-Perspektive erzählt, mal in der dritten Person. Ein Pluspunkt, da ich die Erzählweise der Autorin als sehr spannend und abwechslungsreich empfand. Man erfährt viel über die einzelnen Charaktere, aber gleichzeitig auch zu wenig, da alle Charaktere scheinbar ihr eigenes, kleines Geheimnis hüten. Dadurch verfügt die gesamte Story über sehr viele kleinere Handlungsstränge, was mit der Zeit einfach zu viel war. Das Buch wirkte einfach überladen, irgendwie hat mir die Konzentration auf das Wesentliche gefehlt. Die Geschichte plätschert vor sich hin, was wirklich sehr schade ist, denn ich habe immer auf etwas „Krasses“ gewartet, das sicherlich bald passieren würde. Ich wurde enttäuscht, mir scheint, als wäre wirklich rein gar nichts passiert. Das Positive daran, war dann natürlich, dass sich das Buch sehr schnell gelesen hat, immer in Erwartung der Überraschung, dem Schockmoment. Das mag auch am Schreibstil der Autorin gelegen haben, dieser konnte mich, im Gegensatz zur Geschichte an sich, wieder vollkommen überzeugen. Paula Hawkins schafft es, allein durch Worte eine gruselige Atmosphäre zu erzeugen und Spannung aufzubauen. Sie hat eine ganz eigene, unkonventionelle Art zu Erzählen, was mich auch schon bei Girl on the train mitreißen konnte. Aber das war nun mal leider nicht genug.

Durch die hohe Personenanzahl war es wohl leider nicht möglich, die einzelnen Charaktere näher kennen zu lernen. Sogar die Protagonistin Jules war mir immer ein Rätsel und obwohl sie wiederholt von ihrer schweren Zeit als Jugendliche erzählt, wie sie unter ihrer großen Schwester litt, konnte ich nicht wirklich mitfühlen. Jeder Charakter blieb auf Distanz. Sympathisch erschien tatsächlich keiner von ihnen, bis auf Lena, Nels Tochter, die sich als eine starke, kämpfersiche Persönlichkeit erwies. Ich hatte das Gefühl, nur diese eine Person wirklich kennenlernen zu können, was bei einer Anzahl von etwa 475 Seiten doch eher ernüchternd ist.

Sehr gut haben mir die Passagen um den Drowning Pool gefallen, eine Einsicht in die Recherchen Nel Abbotts. Sie haben einen Einblick in die Vergangenheit geliefert und von den Frauen berichtet, die im Fluss ihr Leben ließen.

Einen Schritt nach dem anderen, bis sie aus dem Gehölz kam, einen Schritt nach dem anderen, vom Weg ab, leicht stolpernd die Uferböschung hinab, und dann, einen Schritt nach dem anderen, ins Wasser. (Hawkins, S. 220)

Das Ende war sehr unbefriedigend. Vielleicht auch deshalb, weil ich mit mehr gerechnet habe. Jede Person ist irgendwie mal verdächtig und man kann auch miträtseln, was das Ende wohl bringen mag – es gibt verschiedene Möglichkeiten, aber keine davon wäre wirklich überraschend. Deswegen hatte ich bis zum Schluss mit einem anderen Ausgang gerechnet.

FAZIT:
Ich finde nicht, dass hier ein Spannungsroman im Sinne von „spannender Roman“ vorliegt. Es ist mir schlichtweg einfach zu wenig passiert! Das Ende ist vorhersehbar, obwohl ich mir die ganze Zeit doch etwas anderes vorgestellt habe. So einfach würde Hawkins das doch nicht stehen lassen. Aber sie hat es so stehen lassen. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch. Ihre Art zu schreiben muss ich aber dennoch loben, sie konnte mich zumindest damit an das Buch binden und deshalb würde ich auch ein weiteres Buch von Hawkins lesen. Die Bewertung ist mir hier wirklich nicht leicht gefallen, aber ich kann Into the water leider nur als mittelmäßig bewerten.

3-herzen

ZUR AUTORIN:
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman Girl on the Train wurde zu einem internationalen Phänomen. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, eroberte weltweit die Bestsellerlisten und wurde 2016 mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt. Paula Hawkins‘ zweiter Spannungsroman Into the Water erscheint im Mai 2017.
(Quelle: randomhouse.de)

Rezension: Brittany C. Cherry – Wie die Luft zum Atmen

Zuerst bedanke ich mich bei LYX für dieses Rezensionsexemplar. Ich habe mich hierüber besonders gefreut, da mich alleine schon der Klappentext überzeugt hatte und ich es unbedingt lesen wollte!

BUCHDETAILS:
e-book
9,99 €
358 seiten
erschienen im 01/2017
lyx

ZUM INHALT:
Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen

Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.
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MEINE MEINUNG:
An dieses Buch stellte ich sehr hohe Erwartungen. Zum Einen finde ich das Cover sehr passend, schwarz-weiß mit einem gut aussehenden Mann, der höchstwahrscheinlich den Protagonisten Tristan darstellen soll. Der Klappentext hat von Beginn an meine Neugier geweckt, ich war sehr gespannt ob mich das Buch ebenfalls so überzeugen würde. Wie ich erwartet habe, konnte mich das Buch fesseln bis zum letzten Satz. Ich habe auch einige Kritikpunkte, die ich im Laufe meiner Rezension äußern werde, aber hauptsächlich überwiegt das Positive.
Von dem Buch erwartete ich besonders emotionale Passagen, auch wenn ich mir von Anfang an dachte, dass die Geschichte vor allem auf dem Klischee „Arschloch-wird-zum-Traummann“ basieren würde. So war es dann auch, allerdings war das gar nicht schlimm, da mich besonders die gefühlvollen Stellen gepackt und mitgezogen haben. Die Autorin hat es perfekt verstanden, die Gefühle der beiden Protagonisten abzubilden. Das lag vor allem an der Erzählperspektive, so erzählten abwechselnd Eilzabeth, genannt Liz und Tristan aus ihrem Leben. Im Vordergrund stand dabei natürlich die Beziehung der beiden, die sich im Laufe der Geschichte aufbaut und entwickelt. Entscheidend ist dabei, dass sie beide einen Verlust zu verkraften haben und sich aus diesem Grund verbunden fühlen. Dabei ist die Beziehung der beiden anfangs sehr kühl, fast schon feindselig, da Tristan sich auf keinen Fall auf eine nähere Bindung einlassen möchte. Liz lässt allerdings nicht locker, so sieht sie doch etwas in ihm, das sie nicht loslässt. Tristan lässt sich immer mehr auf seine Nachbarin ein und man kann Stück für Stück hinter seine Fassade des harten Kerls, des „Monsters“ blicken. So entwickelt sich der wütende Tristan zum Liebling, was von Anfang an absehbar war.
Was allerdings nicht vorhersehbar war, war das Ende der Geschichte, welches mich auch zeitweise vor Spannung den Atem anhalten ließ. Das ging ja schon fast ein bisschen in Richtung Thriller. Das Buch hatte rückblickend tatsächlich von allem etwas zu bieten – die ganz großen Gefühle, Spannung und Erotik waren vertreten. Viele Stellen brachten mich zum lachen und auch die großen Liebesszenen konnten mich überzeugen und ließen mich mitfühlen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt.
Kennst du den Ort zwischen Albträumen und Träumen? Den Ort, wo die Zukunft niemals kommt und die Vergangenheit nicht mehr wehtut? Den Ort, an dem dein Herz im Einklang mit meinem schlägt? Den Ort, wo die Zeit nicht existiert und das Atmen leichtfällt? Dort möchte ich mit dir leben. TC
(Cherry, 2017 Pos. 2394)
Viel zu kritisieren gibt es nicht, klar, das altbekannte Klischee des Badboys, „harte Schale, weicher Kern“ kam mal wieder zum Einsatz, aber so gut umgesetzt, dass es definitiv nicht zum Störfaktor wurde. Ich habe diese Geschichte absolut geglaubt, die Autorin hat dieses Klischee wirklich authentisch zum Leben erweckt. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Liz‘ Tochter Emma oder ihre beste Freundin Faye, waren liebenswert. Einziger kleiner Kritikpunkt wäre vielleicht die schnelle Entwicklung der Beziehung von Elizabeth und Tristan, das ging mir doch etwas zu rasch.
 FAZIT:
Ein wirklich tolles Buch, das mich bis zum Schluss fesseln und begeistern konnte! Es liest sich sehr gut, denn auch der Schreibstil der Autorin war ansprechend, vor allem die Emotionen der beiden Protagonisten kamen sehr gut rüber und haben mich mitfühlen lassen. Ich hatte nur kaum was zu meckern und das kommt eher selten vor.
4-herzen

ZUR AUTORIN:

Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.
(Quelle: luebbe.de)
 

Neuerscheinungen im Mai 2017

So, nun komme ich zum zweiten Teil der Neuerscheinungen diesen Monat, die ich noch unbedingt vorstellen wollte. Wir haben zwar schon den 7. Mai, aber die ausgesuchten Bücher finde ich so vielversprechend, dass ich sie trotzdem gerne zeigen würde. Diesmal bekommt dieser Beitrag kein bestimmtes Thema, weil die Genres der Bücher unterschiedlich sind. Vielleicht findet der Eine oder Andere ja ein Buch darunter, das er auch unbedingt lesen möchte! 🙂


Der Tag an dem wir dich vergaßen
von Diane Chamberlain (08. Mai 2017)

9783959670852_4Klappentext:
Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch?  Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens … (Quelle: harpercollins.de)

Ich habe noch nie etwas von dieser Autorin gelesen, aber der Klappentext macht mich doch sehr neugierig. Zuerst wurde ich wegen dem Titel aufmerksam auf das Buch, ich dachte es handelt sich vielleicht um eine Liebesgeschichte, aber scheinbar steckt ein Familiendrama dahinter. Ich bin gespannt!

 


Babydoll
von Hollie Overton (15. Mai 2017)

144_20520_175788_xxlKlappentext:
Lily Risers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird …  (Quelle: randomhouse.de)

Hierunter stelle ich mir eine Geschichte vor, die genau meinen Geschmack trifft: ein spannender Thriller mit ein bisschen Psycho. Ich bin sehr gespannt und freue mich auch schon auf mein Rezensionsexemplar, das mich bestimmt bald erreichen wird. Das Cover hat mich zuerst an eine Szene aus einem Horrorfilm erinnert, deswegen wollte ich erst gar nicht reinschauen, weil das eigentlich nicht so mein Ding ist. 😀 Trotzdem hab ich’s getan und der Klappentext hat mich dann doch neugierig gemacht.

 


Die Schule der Nacht
von Ann McDonald (22. Mai 2017)

055_3177_174915_xxlKlappentext:
»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … (Quelle: randomhouse.de)

Auch dieses Buch verspricht viel Spannung, obwohl das eigentlich so gar nicht die Richtung ist, die ich gerne lese. Die Idee des Buch klingt aber doch sehr interessant, wie ich finde, und auch das Cover finde ich sehr ansprechend.

 


Into the water
von Paula Hawkins (24. Mai 2017)

043_0523_180088_xxlKlappentext:
»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen … (Quelle: randomhouse.de)

Auf dieses Buch freue ich mich ja schon ganz besonders! Ich bin ja ein großer Fan von Girl on the train und möchte somit auch unbedingt Paula Hawkins‘ nächsten ‚Spannungsroman‘ lesen. Ich benutze jetzt bewusst den Ausdruck Spannungsroman, weil ich Girl on the train nicht wirklich als einen Thriller gesehen habe. Mal schauen, was ihr neuer Roman so zu bieten hat!

 


Der Monat Mai verspricht uns viele tolle Bücher, die es sich hoffentlich zu lesen lohnt. Ich wollte euch hier meine persönlichen Favoriten vorstellen und hoffe, vielleicht auch bei euch die Lust auf eines der Bücher geweckt zu haben ?

LIEBE Neuerscheinungen im Mai 2017

Ich habe mal wieder ein bisschen gestöbert und mir die Neuerscheinungen in diesem Monat angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die meisten Bücher, die mich interessieren, in die Kategorie Liebesroman fallen. Eigentlich keine Überraschung, momentan spricht mich dieses Genre einfach am meisten an. Deswegen möchte ich hier mal meine Favoriten vorstellen, vielleicht wecke ich ja auch bei dem Ein oder Anderen die Lust auf eines dieser Bücher. Ich freu‘ mich auf jeden Fall schon und bin gespannt, welcher dieser Schätze in mein Bücherregal einziehen darf.


Anything for love
von Sarah Dessen (5. Mai 2017)

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Klappentext:
Eine Liebesgeschichte wie ein Sommerregen – zart, frisch und wunderschön

 Dass Sydneys Leben auf den Kopf gestellt wird, nur weil sie eine Pizzeria betritt, hätte sie nicht für möglich gehalten. Doch so, wie es im Moment läuft, kann ihr Leben einige Änderungen gut gebrauchen. Ihr Grundgefühl: unsichtbar. Denn zu Hause dreht sich alles nur um ihren Bruder, weil er betrunken einen Jungen angefahren hat und nun im Gefängnis sitzt. Dass ihre Mutter seine Schuld an dem Unfall ignoriert, macht die Sache nicht leichter für Sydney. Bis sie in der Seaside Pizzeria Mac und Layla kennenlernt, deren Familie so ganz anders ist als ihre: chaotisch und warm, laut und liebenswert. Unvoreingenommen wird Sydney willkommen geheißen. Und wenn Mac sie ansieht, fühlt sie sich alles andere als unsichtbar … (Quelle: dtv.de)
Hier geht es scheinbar nicht nur um eine Lovestory, sondern auch um die Liebe einer Familie. Der Klappentext verrät nicht allzu viel, das ist auch der Grund, weshalb mich dieses Buch sehr neugierig macht. Von der Autorin habe ich noch nichts gelesen, aber diesem Buch würde ich gern eine Chance geben.
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Fair Game (1) – Jade & Shep
von Monica Murphy (09. Mai 2017)
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Klappentext:
Schlimm genug, dass Jades Freund sie zu einem langweiligen Pokerspiel mitschleppt. Er benutzt sie auch noch als Spieleinsatz … und verliert. Die perfekte Gelegenheit für Jade, ihn zu ihrem Ex-Freund zu machen. „Gewonnen“ hat sie angeblich der superreiche und extrem gut aussehende Shep Prescott. Ein Mann, der alles haben kann, aber scheinbar nur hinter ihr her ist. Nichts hält ihn zurück, egal wie abweisend Jade sich verhält. Und je widerspenstiger sie wird, desto mehr will er sie für sich …
(Quelle: randomhouse.de)
Dieses Buch ist der Auftakt einer ganzen Reihe und irgendwie klingt die Story doch ganz vielversprechend. Einerseits dieses total klischeehafte „perfekter-gutaussehender-superreicher“ Traummann, aber andererseits ist dieser Traummann mal nicht der Unerreichbare, den alle Frauen wollen, aber keine kann ihn haben, erst die, die hinter seine harte Schale blicken kann… langer Satz, aber ich denke die Botschaft ist klar. 😀
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 Lemon Summer
von Kody Keplinger (09. Mai 2017)
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Klappentext:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt …
(Quelle: randomhouse.de)

Am liebsten lese ich Jugendbücher, deswegen ist dieses wohl auch mein Favorit der hier vorgestellten Bücher. Die Geschichte klingt sehr erfrischend und auch das Cover finde ich sehr ansprechend, deswegen werde ich diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

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Er & Sie
von Marc Levy (22. Mai 2017)

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Klappentext:
Es war einmal in Paris …

Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller. Sie heißt Mia. Er heißt Paul. Sie ist eine Engländerin aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles. Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt im Marais. Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit unwiderstehlich findet, wissen beide, dass sie sich nicht verlieben dürfen … (Quelle: randomhouse.de)

Eine Liebesgeschichte in Paris, das muss ja gut sein oder ? Naja, hauptsächlich spricht mich die Tatsache an, dass der Klappentext nicht wirklich etwas über die Geschichte preisgibt. Sie wissen beide, sie dürfen sich nicht verlieben, aber wieso nicht ? Das macht doch neugierig. Außerdem gefällt mir das Cover wahnsinnig gut.

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Meine Bücherregal ist eigentlich voll mit ungelesenen Bücher, aber die Verlockung ist mal wieder sehr groß! Vier Romane, die sehr vielversprechend klingen und ich bin gespannt, ob sie meine Erwartungen erfüllen können.

Rezension: Sadie Jonies – Jahre wie diese

Zuerst einmal, Vielen Dank an den Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Zu Beginn einmal, muss ich sagen, dass es mir wahnsinnig schwer fällt, Worte zu diesem Buch zu finden, die in etwa das ausdrücken, was ich darüber denke. Ehrlich gesagt, bin ich mir noch nicht einmal ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Bei einer Sache bin ich mir jedoch sicher: das Buch hat mich begeistert. Nur die Frage nach dem ‚Warum‘ ist schwierig in Worte zu fassen. Trotzdem will ich es versuchen.

BUCHDETAILS:
taschenbuch
10,00 €
413 seiten
erschienen 01/2017
penguin

ZUM INHALT:
London in den 70ern: eine Stadt von Partys, Whisky und Drogen beflügelt. Auf den Plattenspielern läuft Soul, man debattiert über Ideologien und die Neuerfindung der Kunst. Für Luke, der in der Provinz aufgewachsen ist, ist es das lang ersehnte Paradies. Zusammen mit Paul und Leigh verwirklicht er sich den Traum von einer eigenen Theaterkompagnie – doch dann trifft er Nina, eine labile Schauspielerin, und seine Liebe zu ihr droht alles zu zerstören, was er sich erkämpft hat … (Quelle: randomhouse.de)

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MEINE MEINUNG:
Im Fokus der Handlung stehen ganz klar die beiden Protagonisten Luke und Nina. Zu Beginn kennen sich die beiden nicht, das Geschehen setzt im Jahre 1961 ein, beide noch in der Pubertät. Abwechselnd wird aus dem Leben der Beiden erzählt, man lernt beide Charaktere zunächst einmal kennen und begleitet sie beim Heranwachsen.

Nina und Luke sind sehr zerbrechliche Persönlichkeiten, auch wenn sie nicht immer so wirken. Das Leben macht ihnen zu schaffen, auf ganz unterschiedliche Weisen. Luke musste von klein auf erwachsen sein, für seinen alkoholabhängigen Vater sorgen, denn seine Mutter befindet sich in einer psychiatrischen Anstalt. Er scheint gut damit zurecht zu kommen, auch wenn man bei der Lektüre immer wieder auf Hinweise stößt, die darauf schließen lassen, dass dem in Wahrheit nicht so ist. Luke ist bewundernswert, so hat er sich aus seiner schwierigen Kindheit heraus etwas aufgebaut, nicht aufgegeben und an seinen Träumen festgehalten, auch wenn ihm nicht immer klar war, von was genau er träumt. Er ist ein Träumer, versinkt in Büchern, Musik und in seiner Obsession für das Theater. Zufällig lernt er Leigh und Paul kennen, seine beiden besten Freunde, mit denen er zusammen eine Theaterkompagnie gründet.

Nina wirkt sehr viel schwächer als Luke. Sie definiert sich selbst über die Anerkennung ihrer Mutter, die ihr aber nur selten gegeben wird. Ihre Mutter kümmerte sich nie wirklich um sie, strebte nach einer Schauspielkarriere und versucht nach dem Scheitern dieser, Nina dorthin zu bringen, wo sie selbst gerne gewesen wäre. Nina fügt sich, auch wenn sie es hasst, im Mittelpunkt zu stehen und sich selbst mit der Schauspielerei quält. Ihre Tochter kritisiert sie dauerhaft, achtet streng darauf, dass diese nicht zu viel isst und kümmert sich auch darum, dass Nina einen wichtigen Mann aus der Theaterbranche heiratet, um leichter Fuß fassen zu können. Nina tut alles für ihre Mutter, auch wenn diese kein gutes Haar an ihr lässt und sich herzlich wenig um die Bedürfnisse ihrer Tochter schert. Auch die Ehe zu Tony ist ein Reinfall, im Prinzip gelangt Nina von dem einen Gefängnis in das Nächste. Mit ihren Gefühlen ist sie stets alleine, so kann sie von niemandem wirklich Liebe oder Zuneigung erwarten. Da wundert es nicht, dass sie sich selbst nicht zu lieben scheint und sich selbst einredet, dass alles gut ist, so wie es ist.

Da beide Protagonisten in der Theaterbranche tätig sind, ist es vorhersehbar, dass die beiden früher oder später aufeinander treffen. Auch erfährt man bereits über den Klappentext von der Liebe, die sich zwischen den beiden entwickeln wird. Nina ist durch ihren Ehemann an eine Hauptrolle in einem Stück gekommen. In ihrer Rolle als Inhaftierte berührt sie Luke, auf eine Art und Weise, die er selbst nicht zu begreifen scheint. Von ihrem ersten Bühnenauftritt an, geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Der distanzierte Schreibstil der Autorin lässt nicht tief in die Gefühlswelt des Protagonisten blicken, man kann nur erahnen, was sich hier anbahnt. Dies empfand ich allerdings als sehr passend, da beide Charaktere nie wirklich gelernt haben, was Liebe bedeutet und damit ihnen völlig neue, bis zu diesem Zeitpunkt an, unbekannte Emotionen entwickeln.

Er dachte an Nina Jacobs, die blind und gefesselt auf dem Boden gekniet hatte. Das Stück hatte etwas in ihm aufgerissen, und dann war sie da gewesen, hatte sich selbst zur Rettung dargeboten. Alles war von ihm abgefallen, bis nichts mehr von ihm übrig war, und dann – ihr Anblick, wie eine Antwort. Sie war ihm so richtig vorgekommen. Und sie schien nach ihm zu rufen. – ( Jones, s. 156)

Schnell wird deutlich, dass Luke sie retten will und man bekommt den Eindruck, er versuche für sich selbst, etwas wieder gut zu machen. Als hätte er das Gefühl, bis jetzt gescheitert zu sein, so konnte er weder Vater noch Mutter retten. Die Emotionen der Charaktere waren sehr trocken und undurchsichtig dargestellt, trotzdem hat die Autorin es durch ihren Schreibstil geschafft, die Emotionen zu vermitteln. Man muss sich als Leser seinen Teil dazu denken und das hat mir sehr gefallen, weil es die Persönlichkeiten der Charaktere, die Verschlossenheit der Figuren, perfekt unterstreicht.

Auch die Nebencharaktere, die Geschichte um Paul und Leigh hat mir gut gefallen, auch diese waren gut ausgearbeitet. Sie wohnen mit Luke zusammen und unterstützen ihn bei der Entfaltung seines Schreibtalents, werden somit zu seiner neuen Familie und geben ihm damit den Halt und die Zuneigung, die er nie hatte. Mit dem Kennenlernen von Nina beginnt das Ganze allerdings auseinander zu brechen. Luke setzt neue Prioritäten und das Theater, die gemeinsame Leidenschaft der drei Freunde, rückt für ihn in den Hintergrund.

Relativ gegen Ende kommt es dann zu einer überraschenden Wendung, die die Autorin fast vollkommen unkommentiert stehen lässt. Was das Buch vor allem interessant gemacht hat, war die Frage, ob es denn zu einem Happy End kommt oder nicht. Der Ausgang des Buches hat mir überraschenderweise sehr gut gefallen, auch wenn ich mit etwas anderem gerechnet habe.

FAZIT:
Ich muss sagen, dass ich am Anfang Schwierigkeiten hatte, in das Buch reinzufinden. Das lag vor allem an dem etwas ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin, der mir aber mit der Zeit immer besser gefiel und im Endeffekt, haben diese distanzierten Beschreibungen sehr gut gepasst und die Ausarbeitung der Charaktere gefördert. Die Geschichte konnte mich fesseln und überraschen, obwohl nicht allzu viel passiert ist. Im Großen und Ganzen finde ich den Roman von Sadie Jones sehr gelungen und würde ihn weiterempfehlen.

5-herzen

ZUR AUTORIN:
Sadie Jones, 1967 in London geboren, arbeitete als Drehbuchautorin, unter anderem für die BBC. 2005 verfilmte John Irvin ihr Drehbuch „The Fine Art of Love“ mit Jacqueline Bisset in der Hauptrolle. Ihr preisgekröntes Romandebüt „Der Außenseiter“ (2008) wurde in Großbritannien auf Anhieb ein Nr.-1-Bestseller und war auch in Deutschland ein großer Presse- und Publikumserfolg. 2012 erschien bei der DVA „Der ungeladene Gast“. „Jahre wie diese“ ist ihr vierter Roman.

»Sadie Jones hat eine ungemein elegante Art des Erzählens, die Fans bereits zu Vergleichen mit Hemingway und Ian McEwan hinreißen ließ. Sadie Jones hat Stil.«

Bayerischer Rundfunk
(Quelle: randomhouse.de)

Hier geht’s zum Buch!

Versatile Blogger Award

Zuerst einmal bedanke ich mich bei der lieben Natalie für die Nominierung zu diesem Award!

Hier noch einmal kurz die Regeln:

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
  2. Verrate 7 Fakten über dich
  3. Nominiere andere Blogger

Bitteschön, hier sind meine 7 Fakten über mich selbst:) :

  1. Wie ich ja schon oftmals erwähnt habe, studiere ich Germanistik im Hauptfach, weshalb sich bei mir so ziemlich alles um Literatur und Sprachwissenschaft dreht. Meine Freizeit besteht aus Büchern (klar, nicht nur aus Büchern), mein Studium ebenfalls, sowie aus Texten und der Untersuchung von Wörtern, Gesprächen oder auch den kleinsten Lauten bis ins winzigste Detail. Später würde ich deswegen gerne bei einem Verlag arbeiten, als Lektorin vielleicht oder auch in Richtung Journalismus gehen. Hauptsache es dreht sich dabei um das geschriebene Wort, das ist es, was mich glücklich machen würde.
  2. Ich liebe Musik, wollte immer Musikwissenschaft studieren und dann in den Musikjournalismus einsteigen. Allerdings habe ich nach einem Semester Musikwissenschaft ( na gut okay, ich habe eigentlich nur zwei Vorlesungen besucht :D) festgestellt, dass ich in der Musiktheorie doch eine ziemliche Niete bin und war froh, dass ich mich dann für das Deutschstudium entschieden habe. Trotzdem liebe ich es in meiner Freizeit Gitarre zu spielen, dazu zu singen und wenn es mein Zeitplan zulässt, setze ich mich bei meinen Eltern zu Hause auch gerne mal an mein Klavier.
  3. Ich wohne mit meiner besten Freundin zusammen in einer WG. Irgendwie haben wir uns vor gut einem halben Jahr diese Idee zusammengesponnen und nun hat es tatsächlich geklappt. Es ist toll, jeden Tag die beste Freundin zu sehen, auch wenn wir noch nicht perfekt damit klar kommen ohne unsere Mamis und Papis zu leben.
  4. Ich hätte gerne einen Mops. Ich finde diese Rasse so unglaublich süß und würde mich so gerne eine Mopsmama nennen. Allerdings schaffe ich es nicht einmal unsere Basilikumpflanze am Leben zu erhalten, weshalb ich denke, dass die Möpse dieser Welt besser ohne mich klar kommen.
  5. Ich bin der unsportlichste Mensch dieser Welt. Ganz ehrlich, ich wohne im vierten Stock und jedes Mal wenn ich die Treppen hochlaufe, frage ich mich, ob es das wirklich wert war in diese Wohnung zu ziehen… Ich bin seit drei Jahren in einem Fitnesscentervertrag und das einzige, was mir das gebracht hat, sind Unmengen an verschwendetem Geld, die ich so viel besser hätte investieren können. Aber ja, damals mit 18 habe ich fest daran geglaubt, nach dem Abi werd ich so richtig sportlich, da hat man ja auch jede Menge Zeit. Ja klar.
  6. Ich habe ein Lieblingscafé und mein Lieblingsgetränk dort ist Latte Macchiato mit Zimt. Dort bin ich oft mit meiner besten Freundin und die trinkt immer Latte Macchiato mit Karamell. Wenn der Chef des Cafés da ist, müssen wir nicht einmal bestellen, weil er inzwischen weiß was wir trinken und meistens gibt’s dazu noch ne Ladung Kekse, die bekommt man eigentlich nur zu normalem Kaffee serviert!
  7. Ich bin nagellacksüchtig, ich habe Unmengen an Nagellack und kaufe mir immer wieder neuen, dabei hab ich nur selten lackierte Fingernägel. Ich weiß nicht einmal, wieso das so ist, aber trotzdem ist es so.

So, das waren meine 7 Fakten, ich danke nochmal frau nat , das hat wirklich Spaß gemacht! Allerdings werde ich jetzt einfach mal rebellisch sein, die Regeln brechen und keine weiteren Nominierungen aussprechen.

Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende! ♥

Rezension: Antonia Hayes – Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

Heute melde ich mich mal wieder mit einer neuen Rezension zu Die relative Unberechenbarkeit des Glücks von Antonia Hayes! Zuerst einmal ein Dankeschön an den blanvalet Verlag für mein Rezensionsexemplar.

BUCHDETAILS:
hardcover
19,99 €
461 Seiten
erschienen im 08/2016
blanvalet

ZUM INHALT:
»Alles, was geschehen kann, geschieht auch. Und genauso kann man alles vermasseln und trotzdem ein guter Mensch sein.«

Der zwölfjährige Ethan hat ein paar ungewöhnliche Talente. Physik und Astronomie sind für ihn so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben, und er sieht die Welt auf eine Weise, die anderen Menschen nicht begreiflich ist. Die wichtigste Person in seinem Leben ist seine Mutter Claire, aber je älter Ethan wird, desto öfter fragt er nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Er weiß nicht, dass er als Baby beinahe gestorben wäre und sein Vater in der Folge verurteilt wurde. Doch dann setzt ein unerwartet eintreffender Brief eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang … (Quelle: randomhouse.de)

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MEINE MEINUNG:
Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Zuerst einmal gefiel mir der Schreibstil der Autorin sehr gut. Viele bedeutungsvolle Szenen waren wirklich sehr ausführlich und gut beschrieben, ich hatte das Gefühl, in die Geschichte eintauchen zu können. Die Geschichte an sich, war sehr gut aufgebaut. Der Protagonist, der zwölfjährige Ethan, der mit seiner alleinerziehenden Mutter in Australien lebt, hat einige außergewöhnliche Talente und verfügt über einen sehr hohen Intelligenzquotienten. Das macht ihn natürlich besonders, aber für seine Mitschüler gilt er als Freak, als Außenseiter und wird regelmäßig in der Schule gemobbt. Bei diesen Szenen konnte ich sehr gut mitfühlen, da man Ethan als süßen und liebenswerten Jungen kennenlernt und somit Mitleid für diesen Charakter entwickelt, da er selbst nicht versteht, was er falsch macht und irgendwann sogar selbst glaubt, mit ihm stimme etwas nicht. Und das stimmt auch in gewisser Weise, so erfährt man reativ schnell, dass in Ethans Leben etwas schlimmes passiert sein muss, was bei ihm bleibende Schäden hinterlassen hat. Hier konnte ich auch gut Hayes‘ Liebe zum Detail herauslesen, Ethans Krankheit wird anschaulich beschrieben, was die Geschichte irgendwie realer wirken lässt. Genauso verhält es sich auch mit der Physik – Ethan ist ein Wunderkind, versteht mit seinen zwölf Jahren mehr von Astronomie und physikalischen Vorgängen als manch anderer ausgebildeter Wissenschaftler. Leider kommt er mit diesen besonderen Fähigkeiten nur bei den Erwachsenen gut an, die ihn bewundern und fansziniert sind. Bei seinen Mitschülern kann er damit natürlich nicht punkten. Trotzdem findet er in Alison eine gute Freundin, zwar ganz anders als er selbst, trotzdem verstehen die beiden sich vom Tag ihrer ersten Begegnung an blendend.

Die Charaktere waren, meiner Meinung nach, sehr schön ausgearbeitet, vor allem auch Ethans Eltern Claire und Mark. Von seinem Vater weiß Ethan so gut wie nichts, da er die kleine Familie schon kurz nach Ethans Geburt verlassen hat. In dem Roman kommt Ethan an den Punkt, das alles zu hinterfragen, er hätte doch so gerne einen Vater. Durch Perspektivenwechsel und Rückblenden bekommt man als Leser einen detaillierten Einblick in das Leben der beiden Elternteile vor Ethan, und auch erzählt das Buch vom Beginn ihrer Liebesgeschichte. Die Autorin hat es geschafft, vor allem diese emotionalen Szenen zu beleben. Besonders rührend war die Rückblende in Ethans Grundschulzeit. Er erzählt von ihrer Aufgabe, eine Vatertagskarte zu gestalten.

„Will?“, flüsterte Ethan.
„Ja“, erwiderte Will, während er eine knallrote Krabbe mit riesigen Scheren malte.
„Darf ich deinen Dad abmalen? Ich weiß nicht, wie meiner aussieht.“ (s.68)

Und auch die Liebesszenen zwischen Ethans Eltern waren wunderschön ausgemalt. Ein wenig anstrengend waren die ganzen physikalischen Vorgänge, die sowohl von Ethan, als auch von seinem Vater Mark immer wieder beschrieben wurden. Aber das gehört nun mal zu den beiden Charakteren und macht das Buch einzigartig. Trotzdem sollte man wissen, dass der Roman wirklich voll von Physik und Astronomie ist! Diese ganzen Details habe ich teilweise natürlich nicht verstanden, aber das hat meine Freude an dem Buch nicht geschmälert. Denn langweilig wurde es nie.

FAZIT:
Dieses Buch hat mir wirklich supergut gefallen, aus dem einfachen Grund, dass so ziemlich alles darin verpackt ist – die große Liebe, Familienzusammenhalt, ein wenig oder auch viel Drama, aber auch Szenen zum lachen und freuen. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch die Liebe zum Detail. Man hat durch die vielen Fachbegriffe einfach gemerkt, wieviel Recherche und Arbeit dahinter stecken muss. Antonia Hayes hat Figuren mit Ecken und Kanten erschaffen, keiner der Charaktere ist perfekt und macht Fehler. Das lässt das ganze sehr authentisch wirken und auf 461 Seiten ist auch genug Platz, um Ethan, Claire und Mark kennen zu lernen. Einen kleinen Punkt Abzug nur, da es an manchen Stellen echt ein bisschen Physik weniger hätte sein dürfen. Das war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. 4/5 Herzen

4-herzen

ZUR AUTORIN:
Antonia Hayes wuchs in Sydney auf, verbrachte ihre Zwanziger in Paris und lebt heute in San Francisco. Ihre Texte wurden in zahlreichen Magazinen veröffentlicht, außerdem arbeitete sie als Publizistin in der Verlagsbranche und als Buchhändlerin. »Ethan und die Schwerelosigkeit des Glücks« ist ihr Debütroman. (Quelle: randomhouse.de)

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