Rezension: Jenny Milewski – Angstmädchen

Ich melde mich zurück! Nach einer viiiel zu langen Pause, habe ich nun endlich wieder Zeit mich meinen geliebten Büchern und auch meinem Blog zu widmen und starten würde ich gerne direkt mit einer Rezension zu Jenny Milewskis Angstmädchen. Meine Hausarbeiten sind geschrieben, ich bin endlich komplett umgezogen, wohne jetzt mit meiner besten Freundin in unserer WG. Das war der Grund, weshalb ich hier nicht mehr aktiv war, aber nach einem Monat Internetlosigkeit, kann es nun endlich wieder los gehen!

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, deshalb bedanke ich mich bei zuerst einmal bei Heyne dafür!

BUCHDETAILS:
paperback
13,99 €
335 Seiten
erschienen im 01/2017
heyne

ZUM INHALT:
Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … (Quelle: randomhouse.de)

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MEINE MEINUNG:
Besonders angesprochen hat mich die Tatsache, dass es sich bei der Autorin um eine Schwedin handelt und auch die Handlung in Schweden platziert ist. Durch mein Skandinavistik Studium interessiere ich mich sehr für die skandinavischen Länder und damit auch für die daraus stammende Literatur. Allerdings muss man erwähnen, dass man hiervon nicht allzu viel mitbekommt. Viel präsenter sind die japanischen Elemente, die sich durch den Thriller hindurchziehen, da ja die Protagonistin ein aus Asien nach Schweden adoptiertes Kind ist und auch Yuko war eine aus Japan stammende Austauschstudentin in Schweden. Was mir aber hierbei sehr positiv aufgefallen ist, ist die detaillierte Recherche der Autorin, da alle diese japanischen Elemente sehr gut ausgearbeitet sind und man einen sehr guten Einblick in die japanische Mythologie bekommt.

Beim Lesen des Buches war ich immer wieder hin und hergerissen, ob es mir denn jetzt gefällt oder nicht. Irgendwie konnte es mich nicht ganz überzeugen, es hat mich nicht mitgerissen. Das lag wahrscheinlich auch an den Charakteren, die mir sehr platt erschienen. Auch für die Protagonistin Malin konnte ich keine wirkliche Sympathie aufbringen, ich war teilweise richtig genervt von dem ständigen Selbstmitleid. Dauernd fühlt sie sich angegriffen und als Außenseiter, aufgrund ihrer asiatischen Herkunft. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Und auch ihre Mitbwohner Torbjörn, Camilla, Rebekka, Pelle und Richard waren für mich nicht wirklich ernst zu nehmende Charaktere.

Die Handlung beginnt mit Malins Einzug in das Studentenwohnheim. Sie zieht in Yukos altes Zimmer und schnell erfährt sie auch von dem schrecklichen Ereignis, das sich in der Badewanne des Zimmers ereignet hat. Yuko hatte sich selbst die Pulsadern aufgeschnitten. Malin ist schockiert über diese Tatsache und fühlt sich selbstverständlich nicht mehr wirklich wohl. Sie fühlt sich mit Yuko verbunden und setzt es sich zum Ziel, die tragischen Hintergründe herauszufinden, die Yuko zu diesem Schritt getrieben haben. Nach und nach häufen sich die seltsamen Eregnisse auf ihrem Stockwerk im Wohnheim, seien es Schuhe, die im ganzen Flur verteilt wurden, oder auch ein komplett zerstörtes Wohnzimmer. Das ganze hat mich immer mehr an asiatische Horrorfilme erinnert, weshalb ich auch der Meinung bin, dass das Genre Thriller hier nicht wirklich zutrifft.

Nach einem ziemlich langwierigen Einstieg eskaliert die Situation auf einmal, als die Bewohner des Stockwerks Kontakt zu Yukos Geist aufnehmen und herausfinden, dass diese sich an ihnen rächen möchte. Malin befindet ich dann im Wetllauf gegen die Zeit, da die Vorfälle immer agressiver und brutaler werden. Sie muss dringend herausfinden, was Yuko so wütend gemacht hat. Die Auflösung dieser Frage empfand ich als unbefriedigend und etwas lächerlich.

FAZIT:
Im Großen und Ganzen muss ich also sagen, dass mich dieses Buch nicht wirlich überzeugen konnte. Es wirkt irgendwie wie ein netter Versuch, der missglückt ist. Vielleicht lag das aber auch an meinen Erwartungen, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Dieses Buch war meiner Meinung nach schwer zu bewerten, weil es wirklich nicht schlecht war, aber irgendwie auch nichts besonderes. Deswegen gebe ich eine mittlere Bewertung und damit 3/5 Herzen!

3-herzen

ZUR AUTORIN:
Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.
(Quelle: randomhouse.de)

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Rezension: Julie Lawson Timmer – Fünf Tage, die uns bleiben

Bei diesem Buch handeltes sich um ein Rezensionsexemplar, weshalb ich mich zuerst bei netgalley.de und bastei lübbe bedanke!

Da es sich leider nicht um eine Leseempfehlung handelt, verzichte ich darauf, wie sonst üblich, die Buchdetails aufzuführen und das Buch zu verlinken. Dennoch habe ich nicht darauf verzichtet zu schildern, was mich zu meiner Meinung bewegt.

ZUM INHALT:
Mara, erfolgreiche Anwältin und liebevolle Ehefrau und Mutter, lebt seit einigen Jahren mit einer schrecklichen Gewissheit: Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Um ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter einen qualvollen Leidensweg zu ersparen und ihnen als glücklicher Mensch in Erinnerung zu bleiben, beschließt sie, sich nach dem Auftreten bestimmter Symptome das Leben zu nehmen.

Nun bleiben ihr noch fünf Tage. Fünf Tage, um sich von den Menschen zu verabschieden, die sie am meisten liebt. Fünf Tage, um letzte Spuren in ihren Herzen zu hinterlassen. Fünf Tage, um für immer loszulassen … (Quelle: luebbe.de)
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MEINE MEINUNG:

Die Geschichte handelt von Mara, 42 Jahre alt, verheiratet, Mutter einer fünfjährigen Tochter – und an der tödlichen Krankheit Chorea Huntington erkrankt. Ein wirklich schweres und drückendes Thema, das nicht leicht zu lesen war. Das Buch beginnt vier Jahre nachdem Mara ihre Diagnose bekommen hat und damit fünf Tage bevor sie ihrem Leben durch eigene Hand ein Ende setzen möchte. Als Leser erfährt man nämlich einiges über diese furchtbare Krankheit, unter anderem, dass sie die Gehirnzellen angreift und die Folge daraus der Kontrollverlust über den eigenen Körper, sowie irgendwann auch der Tod ist. Bevor sie zu einem Pflegefall wird und nicht mehr selbst über die Funktionen ihres Körpers entscheiden kann, beschließt Mara, dass Suizid die einzige Option für sie ist. Die Protagonistin lernt man als ehemaligen Workaholic und gewissermaßen als Perfektionistin kennen, von daher wäre es für sie eine Horrorvorstellung, den Rest ihres Lebens auf die Hilfe von anderen Personen, womöglich sogar von Pflegepersonal, angewiesen zu sein. Deshalb stellt Mara sich das Ultimatum, sich das Leben zu nehmen, nachdem bestimmte Symptome aufgetreten sind. Als dies dann passiert, bleiben ihr noch fünf Tage. 5 Tage um sich still und heimlich zu verabschieden, die letzten Momente mit ihren Liebsten nochmal aufzusaugen und eine Liste abzuarbeiten, mit Dingen die sie noch erledigen muss, um ihren Hinterbliebenen nach ihrem Tod die ganze Sache zu erleichtern, auch wenn dies schier unmöglich scheint.

Zugleich existiert jedoch noch eine zweite Handlung, die im Klappentext überhaupt nicht erwähnt wird, was mich ziemlich gewundert hat, da ich den Protagonisten dieser Handlung, Scott, mit Mara sogar gleichsetzen würde. Auch er hat noch fünf Tage, danach wird ihm sein über alles geliebter Pflegesohn Curtis genommen, denn dieser darf wieder zurück zu seiner Mutter ziehen. Scott möchte natürlich auch noch die letzen Momente mit seinem Großen genießen. Meiner Meinung nach spielt diese Handlung eine genauso große Rolle wie die von Mara, deswegen war ich etwas erstaunt, darüber nichts im Klappentext gelesen zu haben. Ich muss auch sagen, dass mich diese zweite Handlung auch wesentlich mehr erreicht hat als die von Mara. Wie Scott sich um seinen Pflegesohn kümmert ist wirklich rührend, auch wenn er sich gegenüber seiner schwangeren Frau meiner Meinung nach nicht wirklich nachvollziehbar verhält, war diese Geschichte sehr viel emotionaler für mich. Andererseits ist das Verhalten seinerseits jedoch auch wahnsinnig seltsam, er bekommt schließlich mit seiner Frau das erste gemeinsame Kind, allerdings erfährt man nur etwas über die Trauer, welche der Velust seines Sohnes mit sich bringt. Beinahe mit keinem Wort wird das große Glück erwähnt, das ihn erwarter. Von daher wirklich verständlich, dass seine Frau Laurie nicht mit seinem Verhalten einverstanden ist.

Die Protagonistin Mara war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch. Sie kommt mir tatsächlich viel zu egoistisch und selbstbezogen vor. Auch in diesem Handlungsstrang gab es einige emotionale Stellen, beispielsweise als ihre fünfjährige Tochter sich von der Mutter blamiert fühlt, als diese in der Schule auftaucht und die anderen Kinder natürlich sofort merken, dass mit Mara etwas nicht stimmt. Der Kampf mit der Krankheit ist meiner Ansicht nach gut geschildert, aber viel mehr ist es für mich nicht – eine Schilderung. Ich muss leider sagen, dass ich nicht wirklich überzeugt wurde, die Autorin konnte die Gefühle nicht gut übermitteln. Die Emotionen kamen einfach nicht an, vielleicht lag das auch an der kühlen und distanzierten Protagonistin, so erschien sie mir zumindest.

Für mich war es auch ziemlich unverständlich, weshalb die Autorin zwei Handlungen miteinader verstrickt und zwei Schicksale schildert. Ich konnte dahinter keinen wirklichen Sinn entdecken, auch wenn sie die beiden Geschichten oberflächlich miteinander verflochten hat. Ich bin der Meinung, das Thema Chorea Huntington bietet genug, um damit einen ganzen Roman zu füllen und auch ist dieses Thema so ernst und für dieses Buch so wichtig, dass es für mich nicht wirklich plausibel war, weshalb ein zweites Thema eingeführt wird und diesen wichtigen Handlunsstrang immer wieder in den Hintergrund rückt.

Erzählt wurde aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers, immer abwechselnd Maras und Scotts Geschichte. So konnten auch gut Emotionen von den Nebencharakteren vermittelt werden, allerdings sind diese zu kurz gekommen. Man erfährt kaum etwas über das Innenleben der Beteiligten, die sich mit den Protagonisten das jeweilige Schicksal teilen, beispielsweise die Ehepartner von Mara und Scott. Das war wirklich sehr schade.

FAZIT:
Ich habe ein hochemotionales Buch erwartet und wurde enttäuscht. Für mich sind die vielen positiven Rezensionen zu diesem Buch nicht wirklich nachvollziehbar. Jedes Mal wenn ich etwas von „Tränen vergießen“ für diesen Roman lese, stelle ich mir die Frage, ob ich denn so gefühlskalt bin ?! 😀 Zum Glück darf jeder seinen eigenen Geschmack haben. Meiner war dieses Buch leider nicht. Die emotionale Tiefe hat mir definitiv gefehlt, was nun wirklich erwartbar sein sollte, bei solch einem tieftraurigen Thema. Deshalb kann ich nicht mehr als zwei Herzen vergeben, was ich wirklich sehr schade finde.

2-herzen

[Mein SuB] Was liegt denn da ? #4

Elizzy hat diese tolle Aktion auf ihrem Blog Read books and fall in love gestartet, bei der sie zwei Mal im Monat zwei Bücher vorstellt, die noch auf ihrem SuB (=Stapel ungelesener Bücher) liegen. Wie lange sie schon dort liegen, ist dabei völlig egal. Sie lädt alle dazu ein, bei dieser Aktion mitzumachen und stellt uns zwei Fragen, die wir zu unserem SuB beantworten sollen.

  • Wieso ist dieses Buch auf dem SuB gelandet?
  • Was ist die Geschichte hinter dem Buch?

 


441_31067_161136_xxlAven Shepard kann sich nichts Schlimmeres vorstellen, als mit ihren beiden ehemals besten Freundinnen Lyla und Quinn auf der Klassenfahrt in Florida in ein Zimmer gepfercht zu werden. Schließlich hat sie sich bereits eine riesige Herausforderung vorgenommen: Ihrem besten Freund Liam zu gestehen, dass sie ihn liebt – und zwar seit Jahren. Obwohl er in festen Händen ist. Obwohl sie einen klasse Typen gefunden hat, der sie zur Abwechslung ebenfalls mag. Und obwohl sie weiß, dass es kein Zurück gibt und ihre Freundschaft vorbei ist, sobald sie Liam die Wahrheit sagt …(Quelle: randomhouse.de)

Dieses Buch habe ich von meiner Schwester zu Weihnachten bekommen. Ich hatte es auf meine Wunschliste gesetzt, weshalb ich mich schon sehr freue es bald zu lesen. 😀 Leider muss ich mich damit noch ein bisschen gedulden, bis ich endlich wieder aus der Prüfungsphase draußen bin und wieder mehr Zeit für schöne Dinge habe.


129_31396_172127_xxlStar d’Aplièse ist eine sensible junge Frau und begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Seit sie denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe, aus deren Schatten herauszutreten ihr nie gelang. Als ihr geliebter Vater Pa Salt plötzlich stirbt, steht Star jedoch unversehens an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Während Star diesen Spuren folgt, eröffnen sich ihr völlig ungeahnte Wege, die sie nicht nur auf ein wunderbares Anwesen in Kent führen, sondern auch in die Rosengärten und Parks des Lake District im vergangenen Jahrhundert. Und ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt … (Quelle: randomhouse.de)

Auch eines meiner Weihnachtsgeschenke. 🙂 Ich habe das erste Buch geliebt und das zweite bis jetzt noch nicht gelesen, hierbei handelt es sich aber um das dritte Buch der Reihe! Das ist aber nicht so schlimm, weil die Geschichten nicht zusammenhängen oder aufeinander aufbauen. Da es ein ziemlich dickes und schweres Buch ist, habe ich es bis jetzt noch nicht angerührt, weil ich damit bis zu den Semesterferien warten will. Ich kann das Ding nämlich unmöglich jeden Tag mit zur Uni schleppen um es auf der Zugfahrt zu lesen und ich hasse es parallel zu lesen und will deswegen auch kein anderes Buch im Zug lesen! 😀

Rezension: Molly McAdams – Letting go – Wenn ich falle

Heute eine Rezension zu Letting go – Wenn ich falle von Molly McAdams, welches ich von netgalley.de als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe! Vielen Danke auch an den Mira Taschenbuch Verlag.

BUCHDETAILS:
ebook, taschenbuch
9,99€
352 Seiten
erschienen im 12/2016
mira taschenbuch verlag

ZUM INHALT:
Schon mit dreizehn Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten? (Quelle: harpercollins.de)

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MEINE MEINUNG:
Das große Thema in Molly McAdams Roman ist der Kampf Greys zurück ins Leben, nachdem ihr Verlobter, die Liebe ihres Lebens, kurz vor der Hochzeit an einem unentdeckten Herzfehler stirbt. Zu Beginn bekommt der Leser einen kleinen Rückblick geliefert, ein paar Tage vor der Hochzeit, an dem Tag, an dem Ben einfach umfällt und nicht mehr aufsteht. Die eigentliche Geschichte beginnt dann genau zwei Jahre später und dreht sich um Grey und Jagger, Bens Verlobte und sein bester Freund.

Was mich ziemlich überrascht hat, war die Tatsache, dass die gedachte Auflösung des Klappentextes ziemlich schnell erfolgt. Ich habe nach dem Lesen des Klappentextes schon eine Ahnung gehabt und mir einen ganz anderen Verlauf des Themas vorgestellt. Trotzdem war ich nicht enttäuscht und habe mich auf den weiteren Verlauf voller Spannung und ohne spezielle Erwartungshaltung eingelassen.

Teilweise war die Geschichte ganz schön kitschig – klar, es ging hauptsächlich um die große Liebe und ganz große Gefühle und die Beschreibung dieser, ist der Autorin auch wirklich gut gelungen. Dennoch bin ich der Meinung, dass es zu viel des Guten war, denn rückblickend kommt es mir vor, als ginge es NUR um Gefühle. Mir kam es vor, als würde die ganze Stadt nur Grey und Jagger als Thema haben, denn jeder Charakter des Buches hatte irgendwas dazu zu sagen und alle waren nur damit beschäftigt sich um ihre Beziehung zu kümmern. Das war mir definitiv zu übertrieben!

Ebenfalls gestört haben mich die Konflikte, die dargestellt wurden. Es kam mir vor, als würde ein großer Konflikt den nächsten jagen und das kam mir alles sehr unrealistisch vor. Zum Einen war da die nervige Exfreundin, Jaggers schwieriges Verhältnis zu seiner intriganten Mutter und seine kleine Schwester, die ihm Probleme bereitet. Mir kam es vor, als wären all diese Konflikte und auch ihre Lösungen, nur leicht angeschnitten und auch schnell wieder beseitigt worden, schließlich konnten die Charaktere sich gegenseitig nicht böse sein, egal wie schwerwiegend die begangene Tat war.

Ein weiterer Kritikpunkt war die kurze Zeitspanne, in der das alles vorfällt. Die Protagonisten bauen sich etwas auf, wofür normale Menschen Jahre brauchen. Zumindest aus meiner Sicht. Das hat mir das Ganze einfach total unrealistisch erscheinen lassen.

Erzählt wurde aus den beiden Perspektiven der Protagonisten Grey und Jagger, immer abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Die ermöglichte sehr anschaulich das Nachvollziehen der Gefühle und Gedankengänge und auch eine gewisse Nähe zu den Charakteren wurde dadurch aufgebaut. Trotzdem hat mir nur der Protagonist Jagger gut gefallen, Grey war mir einfach viel zu sehr „Gutmensch“. Auch ihre Eltern und Bruder waren sehr überzogen dargestellt, viel zu überdreht war vor allem auch Greys Mutter, die sie behandelt hat, als wäre sie ein Kind. Das hat es mir sehr schwer gemacht die Geschichte ernst zu nehmen.

Natürlich gab es auch positive Dinge, wie zum Beispiel der Schreibstil der Autorin, der es mir ermöglichte das Buch sehr schnell zu lesen. Auch das Ende hat mir gut gefallen. Ich konnte das ganze Buch über miträtseln und zum Schluss gab es eine überraschende Wendung, die ich eigentlich ganz gelungen fand. Der Hauptgedanke war auch ein ziemlich Guter, einzig und allein das Drumherum hat gestört und die Geschichte überladen. Hier wurde viel Potenzial verschenkt.

FAZIT:
Die Geschichte, zumindest der Grundgedanke, haben mir gut gefallen. Ich mochte auch den Schreibstil der Autorin, vor allem die großen Gefühle wurden, meiner Meinung nach, gut dargestellt. Leider wirkte alles zu überladen und zu rosarot, weshalb ich die Geschichte nicht wirklich ernst nehmen und auch nicht mitfühlen konnte. Weiterempfehlen würde ich die Geschichte nicht unbedingt, sie ist ganz nett, aber es sind leider zu viele Störfaktoren vorhanden!

3-herzen

ZUR AUTORIN:
Molly McAdams wuchs in Kalifornien auf. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihren vierbeinigen Hausgenossen in Texas. Wenn sie nicht gerade an ihren erfolgreichen New-Adult-Romanen schreibt, kuschelt sie sich am liebsten daheim auf die Couch und schaut Filme. Sie hat eine besondere Schwäche für frittierte saure Gurken (eine Spezialität im Süden der USA!) und weiche Schmusedecken. (Quelle: hapercollins.de)

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Rezension: Anne Jacobs – Das Erbe der Tuchvilla

Zuallererst bedanke ich mich bei dem blanvalet Verlag  für das Rezensionsexemplar Das Erbe der Tuchvilla von Anne Jacobs!

BUCHDETAILS:
taschenbuch
9,99€
670 Seiten
erschienen im 12/2016
blanvalet

ZUM INHALT:
Das Schicksal einer Familie in einer bewegten Zeit. Und eine Liebe, die alles überwindet.

Augsburg, 1920. In der Tuchvilla blickt man voller Optimismus in die Zukunft. Paul Melzer ist aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt die Leitung der Tuchfabrik, um der Firma wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Seine Schwester Elisabeth zieht mit einer neuen Liebe wieder im Herrenhaus der Familie ein. Und Pauls junge Frau Marie will sich einen lang gehegten Traum erfüllen: ihr eigenes Modeatelier. Ihre Modelle haben großen Erfolg, doch es kommt immer wieder zu Streitigkeiten mit Paul – bis Marie schließlich die Tuchvilla mit den Kindern verlässt … (Quelle: randomhouse.de)

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MEINE MEINUNG:
Bei Das Erbe der Tuchvilla von Anne Jacobs handelt es sich um den dritten Teil der Tuchvilla-Reihe. Ich habe ja ein Händchen dafür, solche Buchreihen immer wieder mit dem weiterführenden Teil einer Reihe zu beginnen. Das war mir zu Beginn, als ich es aussuchte, nämlich nicht bewusst, von dieser Reihe hatte ich noch nichts gehört. Trotzdem hatte ich keine Probleme damit, in die Geschichte reinzukommen, denn die jeweiligen Details, die für den Verlauf der Geschichte relevant sind, wurden nacherzählt und ich hatte nicht das Gefühl, irgendetwas nicht zu verstehen.

Zum Einstieg lernt man die Protagonisten und somit die Familie Melzer kennen, die ganz besonders im Mittelpunkt steht. Man stößt hier auf viele Namen und Charaktere, weswegen ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten hatte, mitzukommen. Nach einiger Zeit habe ich mich dann aber daran gewöhnt und gut in die Geschichte hinein gefunden.

Was mir besonders gut an dem Erzähl-Stil der Autorin gefallen hat, war die Abwechslung in den verschiedenen Kapiteln, jedes neue Kapitel wirft das Licht auf eine andere Personengruppe. So gibt es Kapitel, die von Paul und Marie, dem Liebespaar, um welches es hauptsächlich geht, handeln, sowie Kapitel über ihre Kinder, oder ihre Angestellten. Sehr interessant ist auch zu beobachten, dass es Unterschiede in der Sprache gibt, je nachdem welche Personengruppe gerade im Mittelpunkt steht. Sind gerade die Angestellten die Protagonisten, so wird die Sprache dialektal und „bäurisch“. Stehen die Kinder im Vordergrund, bekommt der Erzähler ebenso eine naive und infantile Art zu beschreiben. Es gab auch Kapitel über Pauls Schwestern Lisa und Kitty, welche mir auch sehr gut gefallen haben. In den Kapiteln über die Angestellten geht es vor allem um die Geldprobleme welche die Inflation vor allem im Jahr 1923 beschert und um den Zusammenhalt, gegenüber der verhassten Serafina von Dobern, die eingestellt wurde, um sich um Maries und Pauls Kinder zu kümmern, da Marie nun ihr eigenes Mode-Atelier hat und dies viel Zeit verschlingt. Schnell stellt sich heraus, dass Serafina als Hauptquelle allen Übels gilt und keine Gelegenheit auslässt, gegen Marie und Pauls Schwester Kitty zu sticheln, da diese sich fortschreitend entwickeln und emanzipieren, was sich für eine Frau hohen Standes selbstverständlich so gar nicht gehört. Da kommt es Serafina natürlich gerade Recht, dass Alicia Melzer, Pauls Mutter, komplett auf ihrer Seite steht und ihre Ansichten teilt, dabei nicht erkennt, welche Intrigen die Gouvernante spinnt. Stehen die Kinder im Mittelpunkt, so geht es hauptsächlich darum, dass beide Kinder den Ansprüchen ihres Vater nicht gerecht werden. Leo spielt nämlich leidenschaftlich gerne Klavier und Dodo interessiert sich sehr für Flugzeuge und Maschinenbau.

Über ihnen der Himmel, unter ihnen die Hölle, und mitten dazwischen schwebten sie auf Mozarts Flügeln. Das war verrückt. Aber es war das Schönste, was es auf der Welt gab. (Jacobs, s.605f)

Andersrum hätte der Vater sich das gewünscht. Damit hat jede Personengruppe seine eigene Handlung, in welche man abwechselnd Einblicke bekommt. Das ist auch der Grund dafür, dass keine Langeweile aufkommt und man nicht das Gefühl hat, das Buch sei langatmig.

Gewöhnungsbedürftig war vor allem die Sprache, allerdings muss man bedenken, dass das Buch etwa um 1925 spielt und damals auch anders gesprochen wurde als heute. Dadurch wirkt die Geschichte aber auch authentisch und gut vorstellbar und nach einer Weile kam ich damit auch sehr gut klar.

Hauptthema der Geschichte ist – wie der Klappentext bereits verrät – die Ehekrise von Paul und Marie und der damit verbundene Auszug Maries aus der Tuchvilla. Die ganze Geschichte zieht sich meiner Meinung nach viel zu lange hin und ich habe schnell die Lust an diesem Thema verloren. Zum Glück gab es noch spannendere Dinge, die in dem Buch passiert sind. Im Großen und Ganzen handelt es sich bei der Geschichte um einen Bericht, über das Zusammenleben einer Familie mit ihren Höhen und Tiefen über Monate, Jahre hinweg. Klar, dass hier viel passiert, aber bei vielem hatte ich das Gefühl, dass es nicht viel zum Vorankommen der eigentlichen Geschichte beigetragen hat. Bei vielen Geschehnissen, die passiert sind, habe ich mir die Frage gestellt, wieso das denn passiert ist, wo es doch überhaupt keinen Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema gibt.

!ACHTUNG SPOILER!

Das war zum Beispiel bei dem Mord an Maria Jordan so… Das ist alles so plötzlich passiert und wurde dann wieder unter den Teppich gekehrt und ich habe mich einfach gefragt: WIESO ? Warum ist das jetzt passiert ? Was mich auch sehr gestört hat, war das plötzliche Kündigen der Gouvernante. Ich hätte Serafina von Dobern eine ordentliche Abreibung und das Aufdecken ihrer bösen Spielchen gegönnt.

SPOILER ENDE.

Das Ende empfand ich als schön, aber nichts besonderes, irgendwie war es vorhersehbar. Trotzdem gab es noch eine kleine Überraschung am Ende, die mir sehr gut gefallen hat.

FAZIT:
Ich war nicht begeistert, muss ich leider sagen, auch wenn die Geschichte gut erzählt war. Sie war leider nicht mehr als ganz nett, ich hatte nicht das Gefühl, ich müsste unbedingt weiterlesen, weil es so spannend war. Deswegen bekommt das Buch eine mittelmäßige Empfehlung, weil es dennoch nicht schlecht war und ich auch nicht das Gefühl hatte, mich zu langweilen.3/5 Herzen!

3-herzen

ZUR AUTORIN:
Anne Jacobs veröffentlichte unter anderem Namen bereits erfolgreich historische Romane und exotische Sagas. Mit Die Tuchvilla erfüllt sie sich einen lange gehegten Wunsch und gestaltet ein Familienschicksal vor dem spannenden Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte. (Quelle: randomhouse.de)

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Mein Büchermonat: [Dezember]

Soooo, jetzt kommt auch endlich mein Eintrag zum vergangen Monat! Momentan bin ich wahnsinnig im Uni-Stress, komme deswegen auch kaum zum lesen, rezensieren oder sonstigem schreiben, da ich die nächsten vier Wochen pro Woche jeweils 1-2 Referate vorbereiten muss. Dann kommt noch eine Klausur und ein Stapel Hausarbeiten auf mich zu, deswegen wird es in nächster Zeit wohl ein wenig still auf meinem Blog werden. Ganz abtauchen will ich natürlich trotzdem nicht, aber Lernen geht jetzt erst einmal vor!

LESEDEZEMBER:
In den Weihnachtsferien habe ich mir große Menge an Studiums-Lektüre vorgenommen… Aber – wie immer – ist diese große Menge erhalten geblieben und der Stapel an ungelesener Forschungsliteratur hat kaum abgenommen. 😀 Insgeheim war mir das ja von vorneherein klar. Trotzdem habe ich auch ein bisschen was tun können für die Uni, weshalb ich meinen ungelesen Bücherstapel auch nicht allzusehr verkleinern konnte. Außerdem ist an Weihnachten selbstverständlich auch noch das ein oder andere neue Buch bei mir eingezogen …

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  • Susan Abulhawa – Als die Sonne im Meer verschwand
    | bei diesem Buch war ich vor allen Dingen von dem poetischen Schreibstil der Autorin begeistert. Deshalb würde ich auch auf jeden Fall wieder zu einem Buch von Susan Abulhawa greifen. Einzig und Allein der Verlauf der Geschichte, welche mich zu Beginn sehr fesseln konnte, hat mich nicht komplett überzeugen können.
    3/5
  • Simon Geraedts – Feuerwut
    | Hier gab es lediglich ein paar Kleinigkeiten, mit denen ich nicht ganz einverstanden war. Ansonsten ein wirklich packender Thriller, der keine Langeweile aufkommen ließ!
    4/5
  • Anna Jansson – Das Schicksal wartet beim Friseur
    | ein warmherziger Roman mit tollen Figuren. Ich habe die Geschichte der Protagonistin, die mit viel Liebe zum Detail erzählt wurde, sehr gerne gelesen. Mein einziger Kritikpunkt, war die Schnelligkeit, mit der die Liebesgeschichte ihren Lauf nahm.
    4/5
  • Sandra Pulletz – Weihnachten mit den Padderborns
    | eine nette Weihnachtsgeschichte über wohlbekannten Weihnachtsstress. Im Mittelpunkt steht die Familie Padderborn, der keine Katastrophe erspart bleibt! Perfekt für die Weihnachtszeit, die meiner Meinung nach wieder viel zu schnell vorbei war…
    5/5
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Außerdem habe ich Das Erbe der Tuchvilla von Anne Jacobs begonnen, welches ich aktuell noch lese. Das Buch hat etwa 670 Seiten und bei meinem Uni-Stress, scheint es momentan noch endlos lange! 😀 Insgesamt waren das im Dezember also ungefähr 1318 Seiten, somit im Schnitt etwa nur 42,5 Seiten am Tag. Naja bald kommen ja die Semesterferien, dann kann ich mich wieder intensiv meinen Büchern widmen.
Mit meiner Bücherwahl im letzten Monat kann ich mich mal wieder glücklich schätzen, denn es waren keine Flops darunter!

LIEBE Neuerscheinungen im Januar 2017

Soooo.. meine liebsten Thriller diesen Monat habe ich bereits vorgestellt, aber es gibt noch ein weiteres großes Thema, von dem ich nicht genug lesen kann, nämlich die LIEBE! Ich lese Liebesromane genauso gerne wie Thriller und deswegen habe ich mir auch hier ein paar Neuerscheinungen ausgesucht, die sich vielversprechend anhören und bestimmt einen Blick ins Buch wert sind!


Im nächsten Leben vielleicht
von Mia Sheridan (12. Januar 2017)

Klappentext:
»Verzweiflung und Hoffnung, Schmerz und Glück, mein Untergang und meine Rettung. Du bist alles für mich.«

csm_produkt-12953_095304c8d5.jpgHunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?
(Quelle: piper.de)

Die Story finde ich sehr interessant, irgendwie ist das doch auch mal was anderes. Hier steht nämlich, glaube ich, nicht nur die Liebe der beiden Protagonisten im Vordergrund, sondern auch das Leid im Minenarbeiterdorf. Zumindest hört sich das dem Klappentext nach so an. Und das Cover ist sowieso wunderschön 😀

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 Under your skin: Halt mich fest
von Scarlett Cole (13. Januar 2017)

515RoU10+XL._SX319_BO1,204,203,200_.jpgindex.pngKlappentext:
Harper Connelly führt ein vermeintlich unbeschwertes Leben in Miami. Doch sie trägt eine schmerzhafte Erinnerung an ihren Ex-Freund mit sich: Narben auf ihrem Rücken. Harper will endlich wieder im Bikini an den Strand gehen, sich frei von der Vergangenheit machen. Trent Andrews ist für seine kaschierenden Tätowierungen bekannt. Als sie ihn zum ersten Mal sieht, spürt sie sofort eine überwältigende Anziehung. Auch Trent ist übermannt von seinen Gefühlen für diese verletzliche Schönheit, die plötzlich vor ihm steht. Doch Harper fällt es schwer sich fallen zu lassen. Dann merkt sie, dass Trent nicht nur unglaublich attraktiv ist, sondern dass es da noch etwas gibt. Langsam beginnt sie, ihm zu vertrauen. Auch das Tattoo wird von Sitzung zu Sitzung schöner – ein großes Schwert in Flammen. Bis plötzlich SMS auftauchen, die nur von einem stammen können: Harpers Ex. Schafft er es ein zweites Mal ihr Leben zu erschüttern?
(Quelle: ullsteinbuchverlage.de)

Dies ist der Auftakt zur Under your skin – Bestsellerreihe aus den USA und der zweite Teil dieser Reihe erscheint auch schon im Februar! Klingt nach einer kitschigen Liebesgeschichte, aber wer weiß, vielleicht verbirgt sich ja noch mehr dahinter?

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 Wie die Luft zum Atmen
von Brittany C. Cherry (13. Januar 2017)

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Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen

Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte. (luebbe.de)

Auch das hier ist das erste Buch einer Reihe, nämlich der Romance-Elements-Reihe von Brittany C. Cherry. Ich bin begeiestert vom Klappentext und will dieses Buch unbedingt lesen! Wie man vielleicht bemerkt, ist das auch mein Favorit der hier vorgestellten Bücher. 😀

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Die Treppe zum Himmel
von Beatrice Colin (13. Januar 2017)

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Zwei Wege führen in den Himmel von Paris: der Eiffelturm und die Liebe

Paris 1887: Mitten in der Stadt soll das höchste Bauwerk der Welt entstehen – der Eiffelturm. Obwohl der Turm den Spott der Pariser Gesellschaft auf sich zieht, arbeitet der Ingenieur Émile Nouguier unermüdlich daran. Er ist überzeugt, dass der Bau gelingen wird, denn er hat alles genau berechnet. Seine Gefühle dagegen lassen sich nicht berechnen, und so verliebt sich der angesehene Ingenieur ausgerechnet in die verarmte Witwe Caitriona Wallace. Während der Turm unaufhaltsam in die Höhe wächst, scheint die Liebe zwischen Émile und Caitriona zum Scheitern verurteilt …
(Quelle: luebbe.de)

Hier habe ich noch einen historischen Liebesroman ausgesucht, was ich auch immer sehr schön finde. Außerdem spielt das ganze in Paris, der Stadt der Liebe, da kann ja eigentlich nichts schief gehen! Das Cover finde ich nun doch etwas überladen, aber die Handlung ist trotzdem ansprechend.

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Meinen Favoriten habe ich hier ja bereits ausgesucht und ich bin sehr gespannt, ob ich mir das Buch wirklich zulegen werde… Ich habe noch so viele ungelesene Bücher, die auf mich warten, aber andererseits ist die Verlockung doch sehr groß. 😀