Rezension: Jenny Milewski – Angstmädchen

Ich melde mich zurück! Nach einer viiiel zu langen Pause, habe ich nun endlich wieder Zeit mich meinen geliebten Büchern und auch meinem Blog zu widmen und starten würde ich gerne direkt mit einer Rezension zu Jenny Milewskis Angstmädchen. Meine Hausarbeiten sind geschrieben, ich bin endlich komplett umgezogen, wohne jetzt mit meiner besten Freundin in unserer WG. Das war der Grund, weshalb ich hier nicht mehr aktiv war, aber nach einem Monat Internetlosigkeit, kann es nun endlich wieder los gehen!

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, deshalb bedanke ich mich bei zuerst einmal bei Heyne dafür!

BUCHDETAILS:
paperback
13,99 €
335 Seiten
erschienen im 01/2017
heyne

ZUM INHALT:
Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … (Quelle: randomhouse.de)

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MEINE MEINUNG:
Besonders angesprochen hat mich die Tatsache, dass es sich bei der Autorin um eine Schwedin handelt und auch die Handlung in Schweden platziert ist. Durch mein Skandinavistik Studium interessiere ich mich sehr für die skandinavischen Länder und damit auch für die daraus stammende Literatur. Allerdings muss man erwähnen, dass man hiervon nicht allzu viel mitbekommt. Viel präsenter sind die japanischen Elemente, die sich durch den Thriller hindurchziehen, da ja die Protagonistin ein aus Asien nach Schweden adoptiertes Kind ist und auch Yuko war eine aus Japan stammende Austauschstudentin in Schweden. Was mir aber hierbei sehr positiv aufgefallen ist, ist die detaillierte Recherche der Autorin, da alle diese japanischen Elemente sehr gut ausgearbeitet sind und man einen sehr guten Einblick in die japanische Mythologie bekommt.

Beim Lesen des Buches war ich immer wieder hin und hergerissen, ob es mir denn jetzt gefällt oder nicht. Irgendwie konnte es mich nicht ganz überzeugen, es hat mich nicht mitgerissen. Das lag wahrscheinlich auch an den Charakteren, die mir sehr platt erschienen. Auch für die Protagonistin Malin konnte ich keine wirkliche Sympathie aufbringen, ich war teilweise richtig genervt von dem ständigen Selbstmitleid. Dauernd fühlt sie sich angegriffen und als Außenseiter, aufgrund ihrer asiatischen Herkunft. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Und auch ihre Mitbwohner Torbjörn, Camilla, Rebekka, Pelle und Richard waren für mich nicht wirklich ernst zu nehmende Charaktere.

Die Handlung beginnt mit Malins Einzug in das Studentenwohnheim. Sie zieht in Yukos altes Zimmer und schnell erfährt sie auch von dem schrecklichen Ereignis, das sich in der Badewanne des Zimmers ereignet hat. Yuko hatte sich selbst die Pulsadern aufgeschnitten. Malin ist schockiert über diese Tatsache und fühlt sich selbstverständlich nicht mehr wirklich wohl. Sie fühlt sich mit Yuko verbunden und setzt es sich zum Ziel, die tragischen Hintergründe herauszufinden, die Yuko zu diesem Schritt getrieben haben. Nach und nach häufen sich die seltsamen Eregnisse auf ihrem Stockwerk im Wohnheim, seien es Schuhe, die im ganzen Flur verteilt wurden, oder auch ein komplett zerstörtes Wohnzimmer. Das ganze hat mich immer mehr an asiatische Horrorfilme erinnert, weshalb ich auch der Meinung bin, dass das Genre Thriller hier nicht wirklich zutrifft.

Nach einem ziemlich langwierigen Einstieg eskaliert die Situation auf einmal, als die Bewohner des Stockwerks Kontakt zu Yukos Geist aufnehmen und herausfinden, dass diese sich an ihnen rächen möchte. Malin befindet ich dann im Wetllauf gegen die Zeit, da die Vorfälle immer agressiver und brutaler werden. Sie muss dringend herausfinden, was Yuko so wütend gemacht hat. Die Auflösung dieser Frage empfand ich als unbefriedigend und etwas lächerlich.

FAZIT:
Im Großen und Ganzen muss ich also sagen, dass mich dieses Buch nicht wirlich überzeugen konnte. Es wirkt irgendwie wie ein netter Versuch, der missglückt ist. Vielleicht lag das aber auch an meinen Erwartungen, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Dieses Buch war meiner Meinung nach schwer zu bewerten, weil es wirklich nicht schlecht war, aber irgendwie auch nichts besonderes. Deswegen gebe ich eine mittlere Bewertung und damit 3/5 Herzen!

3-herzen

ZUR AUTORIN:
Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.
(Quelle: randomhouse.de)

Hier geht’s zum Buch!

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2 Gedanken zu “Rezension: Jenny Milewski – Angstmädchen

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