Rezension: Simon Geraedts – Feuerwut

Vor kurzem habe ich das zweite Mal bei einer Leserunde auf lovelybooks.de mitgemacht. Deswegen bedanke ich mich zuerst einmal bei Simon Geraedts für das dafür bereitgestellte E-Book :)! Es handelt sich hierbei um sein Buch Feuerwut.

BUCHDETAILS:
ebook
0,99 €
241 Seiten in der Printausgabe

erschienen im 11/2016
thriller

ZUM INHALT:
»Am Sonntag werden Sie ermordet.«

Berufseinbrecher Mike belächelt die alte Wahrsagerin auf dem Stadtfest und schlägt ihre Warnung in den Wind. Ein schwerer Fehler.
Am Sonntag will er bei dem reichen und brutalen Zuhälter Lucas Blaczyk abräumen. Seit Monaten plant er diesen letzten Coup, um sich anschließend mit seiner großen Liebe Jess ins Ausland abzusetzen.
Zu spät erkennt Mike, dass er sich in Lebensgefahr begibt und mehr dahinter steckt, als er je für möglich gehalten hätte: In der Villa des Zuhälters holt ihn seine Vergangenheit ein – jenes dunkle Geheimnis um seine Tochter Gina, die vor siebzehn Jahren bei einem Brandanschlag starb … (Quelle: amazon.de)

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MEINE MEINUNG:
Die Handlung von Feuerwut beginnt mit einem Einbruch, den der Protagonist Mike mit seinem Partner Sven begeht. Somit bekommt man als Leser Spannung ab der ersten Seite geliefert und ich hatte das Gefühl, dass diese Spannung bis zum Schluss angehalten hat! Es gab wirklich kein Kapitel, welches Langeweile aufkommen ließ. Klar, das gesamte Buch hat nur etwa 250 Taschenbuch-Seiten, somit muss der Leser auf ausführliche Beschreibungen eines Handlungsortes beispielsweise verzichten, aber meiner Meinung nach, hat das trotzdem nicht gefehlt. Dennoch war die Geschichte, wie ich finde, komplett. Ich muss zugeben, anfangs hatte ich Probleme mit den Charakteren, vor allem der Protagonist Mike hat mich gestört. Er erschien mir einfach zu verbittert, zu kalt… ja eigentlich fast zu egoistisch! Nach und nach lernt man aber alle Charaktere besser kennen, so auch Mike, und hat damit die Möglichkeit auch hinter Mikes coole Fassade zu blicken und somit zu erfahren, was ihn dazu veranlasst, sich so zu geben. So konnte ich das Ganze besser nachvollziehen, was den Protagonisten trotzdem nicht zum Sympathieträger werden ließ. Ich schätze aber, das war auch die Absicht des Autors. Dieser hat es auf jeden Fall geschafft den Spannungsbogen konstant zu steigern und mich als Leser zum Miträtseln anzuregen. Im Mittelpunkt steht nämlich vor allem Mikes geheimnisvolle Vergangenheit und erst ganz am Ende fügen sich die einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen und die ganze Wahrheit kommt ans Licht. Simon Geraedts hat es immer wieder geschafft mich mit den Wendungen der Geschichte zu schocken. Immer wieder passiert etwas Überraschendes, mit dem man auf keinen Fall gerechnet hatte. Positiv aufgefallen ist mir außerdem, dass jedes Kapitel eine Überschrift bekommen hat, die ein bisschen etwas über das Kapitel preisgegeben hat. Was mich nicht komplett überzeugen konnte war dabei die Auflösung des Gehemnisses um Mikes Vergangenheit, welche ich nicht ganz nachvollziehbar fand. Aber das ist wohl Geschmackssache. Das Ende dagegen empfand ich als sehr gelungen.

FAZIT:
Im Großen und Ganzen war diese Geschichte ein sehr unterhaltsamer und gelungener Thriller. Die Spannung blieb erhalten, womit das Buch zu einem richtigen Page-Turner wurde. Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht die Story von Mike zu verfolgen und an der Leserunde teilzunehmen. Deswegen würde ich bestimmt wieder zu einem Buch von Simon Geraedts greifen. Darum vergebe ich 4/5 Herzen, einfach weil ich mit ein paar Kleinigkeiten letztendlich doch nicht so ganz im Reinen war!4-herzen

ZUM AUTOR:
Simon Geraedts schrieb seine erste Kurzgeschichte mit neun. Eine packende Hommage an alte Piratenfilme inklusive Säbelrasseln, Kannibalen und einer Dose „Koka Kohla“, die der Kapitän unter der wehenden Totenkopf-Flagge genießt.
Inzwischen vermeidet Simon solche Anachronismen und macht auch weniger Rechtschreibfehler.

2013 erschien sein erster Thriller „Die Heilanstalt“. Er handelt von einem jungen Mann, Patrick, der ohne Erinnerung in einer dubiosen Anstalt aufwacht und bald feststellt, dass er in Lebensgefahr schwebt.
„Das Opfermesser“ erschien Ende 2015. Im Mittelpunkt steht der neunjährige Lukas, der tief im Wald ein dämonisches Messer findet, das ihm für jedes dargebrachte Opfer einen Wunsch erfüllt. Anfangs genügen Tiere. Doch für Lukas‘ größten Wunsch, die Auferstehung seiner Mutter, verlangt das Messer ein Menschenopfer.
„Das Opfermesser“ gewann den Skoutz-Award als bester Horror-Thriller des Jahres.

Simon hat von 2005 – 2010 Germanistik und Anglistik an der Heinrich-Heine-Universität studiert und in verschiedenen Verlagen in Düsseldorf und Köln gearbeitet.
Seit kurzem wohnt er mit seiner Freundin in der Nähe von Frankfurt.
(Quelle: amazon.de)

Hier geht’s zum Buch!

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